Nei um Bichermaart "Alles Schöne ist mit Mehl bestäubt" vun der Chris Lauer

RTL Lëtzebuerg
Den neie Gedichtband vun der jonker Lëtzebuerger Lyrikerin
© Voland & Quist

Pressetext vu Voland & Quist:

»So viel kann ich sagen, / Es wird kein Spaß.«, heißt es in »August«. Eine glatte Lüge! Wer abgründige Sprachbilder und das subtile Spiel mit Reimen mag, wird an Chris Lauers ätzend schöner Poesie große Freude haben. Diese Gedichte kennen keinen allmächtigen Gott, keine glückliche Liebe und keine heilen Familien. Dafür kennen sie die Sehnsucht nach etwas, das größer ist als wir selbst, umso besser — genau wie die profanen Orte, an denen diese Sehnsucht zu Hause ist. Chris Lauer nimmt uns mit an Tankstellen und in Autobahnkapellen, auf Hollywoodschaukeln und in das Haus der Großeltern mit dem terminalen Rasseln der Heizungsrohre. Sie bekommt ein Lebensgefühl zu fassen, das wir alle kennen: irgendwo zwischen Abgebrühtheit, Melancholie und der Restwärme des Glaubens an das Gute.

„Ungeschönt, trashig und dennoch hochpoetisch. Gedichte wie ein zerschlissener Morgenmantel, dessen Seide im Morgenlicht glänzt. Mutig wider aller Unmöglichkeiten.“ – Katharina J. Ferner

© RTL/Bea Kneip

Chris Lauer (*1995 in Luxemburg-Stadt) studierte Germanistik und Soziologie in Freiburg im Breisgau. Als Kulturkoordinatorin arbeitet sie bei der luxemburgischen Wochenzeitschrift woxx. 2024 erhielt sie den Mameranus-Preis, 2025 den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis. Mit »Alles Schöne ist mit Mehl bestäubt« erscheint ihr erstes Buch bei Voland & Quist; zuvor erschienen zwei Gedichtbände bei Limbus, »Gut verräumte Sternschnuppen« (2023) und »Ortsauflösung« (2026).

"Alles Schöne ist mit Mehl bestäubt"
Chris Lauer
Verlag: Voland & Quist
ISBN 978-3-942375-99-3
80 Säiten
21€

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